11.07.2026
VR-Bank Isar-Vils schließt das Geschäftsjahr 2025 erfolgreich ab
Die VR-Bank Isar-Vils eG hat bei der 36. Ordentlichen Vertreterversammlung auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurückgeblickt. Trotz eines weiterhin anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfelds konnte die Genossenschaftsbank ihre Marktposition stärken und das betreute Kundengeschäftsvolumen weiter ausbauen. Die Vertreter beschlossen einstimmig die Verwendung des Jahresüberschusses sowie die Ausschüttung einer Dividende von 3,5 Prozent auf die Geschäftsanteile.
Zu Beginn der Versammlung begrüßte Aufsichtsratsvorsitzender Herr Walter Deinböck die Vertreterinnen und Vertreter sowie zahlreiche Ehrengäste.
Anschließend präsentierte der Vorstandsvorsitzende Ludwig Frischmann, wie gewohnt, einen umfassenden Rückblick auf das Geschäftsjahr 2025 und blickte zugleich vorsichtig optimistisch in die Zukunft. Geopolitische Spannungen, Zollkonflikte und eine schwache Konjunktur prägten das wirtschaftliche Umfeld. Die deutsche Wirtschaft sah sich im vergangenen Geschäftsjahr einer Vielzahl von Belastungsfaktoren gegenüber. Die Unternehmen litten unter weiterhin hohen Energiekosten, einer schwachen Nachfrage sowie erhöhter Wettbewerbsintensität. Hinzu kam eine geringe Konsum- und Investitionsneigung. Das Geschäftsjahr 2025 war geprägt von einer moderaten Kreditnachfrage auf der einen Seite und hohem Wettbewerbsdruck auf der Einlagenseite. Trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen sind die Erwartungen und Ziele der Bank weitestgehend erfüllt worden. Das gesamte betreute Kundengeschäftsvolumen konnte von rund 2,6 Mrd. Euro in 2024 auf mehr als 2,7 Mrd. Euro gesteigert werden. Die bilanziellen Kundeneinlagen erhöhten sich ebenfalls auf rund 981 Mio. zum 31.12.2025. Das bilanzielle Kundenkreditvolumen entwickelte sich leicht rückläufig und betrug zum Bilanzstichtag rund 850 Mio. Euro. Der Zinsüberschuss der Bank belief sich auf 20,9 Mio. Euro und der Provisionsüberschuss konnte auf 9,3 Mio. Euro nach 8,8 Mio. Euro in 2024 gesteigert werden. Der Bilanzgewinn lag nach Abzug von Steuern, Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken und Vorwegzuweisungen in die Ergebnisrücklagen bei rund 760.000 Euro. Die Eigenkapitalausstattung der Bank ist sehr solide und konnte in 2025 weiter gestärkt werden. An die Mitglieder konnte eine Dividende in Höhe von 3,5 Prozent für das Geschäftsjahr 2025 ausbezahlt werden. Die VR-Bank Isar-Vils eG war im abgelaufenen Geschäftsjahr in ihrem Kerngeschäft, der Versorgung der privaten Haushalte und der Unternehmen mit Krediten sowie der Hereinnahme von Einlagen insgesamt wieder solide und stabil unterwegs. Als zentrale Herausforderungen für die Bankenbranche nannte Frischmann die zunehmende Regulierung sowie die fortschreitende Digitalisierung. Themen wie IT-Sicherheit, Nachhaltigkeitsanforderungen und regulatorische Vorgaben würden erhebliche Ressourcen binden. Gleichzeitig verändern digitale Angebote, Künstliche Intelligenz und neue Wettbewerber das Kundenverhalten nachhaltig. Insgesamt konnte die VR-Bank Isar-Vils eG ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 abschließen. Ein besonderer Dank galt allen Mitarbeitenden der Bank, die mit ihrem Einsatz und Engagement den Erfolg der Bank ermöglicht haben.
Im Rahmen des „Jahres der Genossenschaften 2025“, das von den vereinten Nationen ausgerufen wurde, betonte der Vorstand die Bedeutung von Werten wie Vertrauen, Regionalität, Stabilität und Kontinuität. „Wir sind nicht nur Finanzdienstleister“, so Frischmann, „sondern Partner der Menschen in unserer Region“.
Die Tagesordnungspunkte zur Feststellung des Jahresabschlusses, zur Verwendung des Jahresüberschusses, Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats sowie die turnusmäßigen Wahlen zum Aufsichtsrat und Satzungsänderungen wurden vom Vorstandsmitglied Herrn Manfred J. Gruber durchgeführt. Sämtliche Beschlüsse wurden von den Vertretern einstimmig gefasst.
Unter dem Tagesordnungspunkt 10 „Verschmelzung mit der VR-Bank Landshut eG“ wurde ein weiterer richtungsweisender Beschluss von den Vertretern gefasst. Die VR-Bank Isar-Vils eG und die VR-Bank Landshut eG beabsichtigen, ihre Kräfte zu bündeln und zu einer gemeinsamen, leistungsstarken Regionalbank zu verschmelzen. In der Vertreterversammlung der VR-Bank Landshut eG am 29. Juni in Landshut wurde der erste notwenige Beschluss mit einer Mehrheit von 100 Prozent von den Vertretern gefasst. In der Versammlung der VR-Bank Isar-Vils eG am 30.06.2026 stimmten rund 85 Prozent der Mitgliedervertreter der geplanten Verschmelzung zu.
Mit der Fusion entsteht eine neue Genossenschaft unter dem Namen VR-Bank Landshut-Isar-Vils eG mit Sitz in Landshut. Die Vilsbiburger Zeitung berichtete am 07.07.2026 umfassend über die Fusion.
Am Ende der Vertreterversammlung der VR-Bank Isar-Vils eG wurde das Aufsichtsratsmitglied Herr Martin Wackerbauer für sein langjähriges Engagement gewürdigt und verabschiedet. Herr Wackerbauer war seit 2005 Mitglied des Aufsichtsrats und brachte sich in den 21 Jahren mit großem Engagement und Fachwissen ein, so Franz Penker, Regionaldirektor des Genossenschaftsverbands Bayern, bei seiner Laudatio. Als Anerkennung seiner langjährigen Verdienste überreichte Herr Penker die silberne Ehrennadel des Genossenschaftsverbands Bayern e. V. an Herrn Wackerbauer.
Auf dem Bild von links: Ludwig Frischmann (Vorstandsvorsitzender VR-Bank Isar-Vils eG), Walter Deinböck (Aufsichtsratsvorsitzender), Martin Wackerbauer (Aufsichtsrat bis 30.06.2026), Franz Penker (Regionaldirektor des Genossenschaftsverbands Bayern e.V.), Manfred J. Gruber (Vorstand VR-Bank Isar-Vils eG)