14.01.2009 BVR: BVR-Präsident Uwe Fröhlich fordert faire Wettbewerbsbedingungen

BVR-Präsident Uwe Fröhlich fordert faire Wettbewerbsbedingungen

Uwe Fröhlich, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), fordert nach der Teilverstaatlichung der Commerzbank faire Wettbewerbsbedingungen ein.

Dem Zweiten Deutschen Fernsehen sagte Fröhlich: "Wir haben die Sorge, dass staatlich gestützte Unternehmen wie die Commerzbank mit Kampfkonditionen in unseren klassischen Marktsegmenten unterwegs sind und Unternehmen wie die Volksbanken und Raiffeisenbanken in Bedrängnis bringen".

Im Interview mit der Börsen-Zeitung sagt der BVR-Präsident: „Es wäre ein gravierender Fehler, wenn der Commerzbank nunmehr auch noch Auflagen zum Ausbau des klassischen Mittelstandsgeschäfts gemacht würden". Damit würden gesunde Kreditinstitute wie die Volksbanken und Raiffeisenbanken zusätzlich belastet. Fröhlich beklagt auch, dass das gut 25-prozentige Engagement des Bundes nicht befristet worden sei. "Es fehlt ein klares Ausstiegsszenario", so Fröhlich.