04.06.2008 VZ: VR-Bank Vilsbiburg ist Nahe am Kunden

Erfreuliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2007

Die VR-Bank Vilsbiburg konnte bei ihrer Gebietsversammlung für die Hauptstelle der Bank und die Geschäftsstelle in Schachten in der Vilstalhalle auf eine solide und erfreuliche Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr zurückblicken. Dies war dem Geschäftsbericht, vorgetragen von Direktor Richard Erhardsberger, zu entnehmen. Die Versammlung wurde vom Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Kirchner eröffnet und geleitet.

Nach der Begrüßung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Kirchner berichtete Direktor Richard Erhardsberger detailliert über das Geschäftsjahr 2007 der VR-Bank Vilsbiburg

Im ersten Teil seines Vorstandsberichtes ging Richard Erhardsberger auf die Kundennähe der VR-Bank Vilsbiburg ein. Die Volksbanken und Raiffeisenbanken wurden einst aus der Mitte der Gesellschaft in allen Regionen Bayerns gegründet, um die Versorgung mit Finanzdienstleistungen der dort ansässigen Unternehmen und Menschen sicher zu stellen. Nahezu alle anderen privaten Institute weigern sich bis heute, außerhalb der Städte eine adäquate Vertriebsstruktur zu unterhalten. Die Volksbanken und Raiffeisenbanken setzen mit ihrem Filialsystem dagegen. „Unsere regionale Geschäftsausrichtung macht uns immun gegen die Auswirkungen einer amerikanischen Hypothekenkrise, so Erhardsberger. VR-Banken, die sich traditionell auf das regionale und heimatnahe Geschäft konzentrieren sind von den Turbulenzen nicht direkt betroffen. Sie richten seit jeher sowohl ihr Kredit- als auch ihr Anlagegeschäft auf lokale Märkte aus. Deshalb haben sie die Finger von riskanten internationalen Geschäften gelassen. Das zahlt sich jetzt aus.

Mit 3 239 Geschäftsstellen betrieben die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken das dichteste Filialnetz in ganz Bayern. Damit sind und bleiben die bayerischen Genossenschaftsbanken nah an den Menschen. Neun von zehn Deutschen haben eine Hausbank. Das hat auch seinen Grund: 70% der Deutschen wollen einen festen Ansprechpartner, wenn es um ihre Bankgeschäfte geht. Denn der Kunde will keine anonyme Nummer sein. Er möchte, dass der Kundenberater ihn und seine persönliche finanzielle Situation kennt. „Die Menschen wollen wissen, wem sie ihr Geld anvertrauen. Unsere Banken sind keine anonymen und fremden Geldverwalter. Die VR-Banken in Bayern garantieren ihren Kunden durch ihre genossenschaftliche Ausrichtung das, was viele andere nicht bieten können: Sicherheit. Ich kann allen Bankkunden deshalb nur empfehlen: schauen Sie nicht nur auf das letzte 100stel an Rendite. Schauen Sie auch darauf, bei wem Sie ihr Geld anlegen“, so Richard Erhardsberger.

Im zweiten Teil seines Berichtes ging Vorstandsvorsitzender Erhardsberger auf die Zahlen des Jahresabschlusses der VR-Bank Vilsbiburg ein. Zum Jahresende gehörten der Bank 6 935 Mitglieder an. Die Bilanzsumme hat sich mit 389 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr geringfügig vermindert. Die gesamten Kundeneinlagen beliefen sich auf 318 Millionen Euro. Die Forderungen haben sich überdurchschnittlich auf 245 Millionen Euro erhöht. Den wesentlichsten Posten der Gewinn- und Verlustrechnung war zu entnehmen, dass die Ertragslage der Bank im vergangenen Jahr gut war. Nach Abzug sämtlicher Kosten, Steuerzahlungen und einer Risikovorsorge für das Kreditgeschäft, sowie einer Vorwegzuweisung zu den Ergebnisrücklagen, beträgt der Bilanzgewinn rund 467 000 Euro. Die Vertreterversammlung hat am 27. Mai eine Dividendenausschüttung in Höhe von 5% beschlossen.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates Klaus Kirchner berichtete im Anschluss über die Tätigkeit des Aufsichtsorgans. Der Aufsichtsrat hat sich in seinen turnusmäßigen Sitzungen laufend über die Entwicklung der Bank informiert.

Vom Geschäftsführer der Immobilien GmbH, David Velat, erhielten die Mitglieder beim nächsten Tagesordnungspunkt Informationen über den regionalen Immobilienmarkt. Selbstverständlich hatte David Velat auch einige konkrete Angebote, wie landwirtschaftliche Grundstücke, Eigentumswohnungen oder Einfamilienhäuser dabei.

Beim letzten Punkt der Tagesordnung „Wünsche und Anträge“, konnten anschließend die Direktoren der Bank eine besondere Ehrung vornehmen. Im Jahr 1958, also vor 50 Jahren, sind der VR-Bank Vilsbiburg 11 Mitglieder beigetreten. Leider war es aus gesundheitlichen Gründen nur Franz Birnkammer, Sebastian Eisenreich, Josef Forster, Günther Franke und Johann Georg Stigler möglich, an der Gebietsversammlung teilzunehmen. Verbunden mit den besten Glückwünschen und für die langjährige Treue zur Bank, wurde ihnen von den Vorständen eine Urkunde sowie ein Geschenk überreicht.

Anschließend erklärte Klaus Kirchner die Versammlung offiziell für beendet.