17.11.2007 VZ: Abgeltungssteuer interessierte Anleger

Abgeltungssteuer interessierte Anleger

Informationsversammlungen der VR-Bank gut besucht

Dass die Abgeltungssteuer, die ab dem 1. Januar 2009 beschlossene Sache ist, für die Kapitalanleger bereits jetzt von großem Interesse ist, bewies der überaus gute Besuch der drei Informationsveranstaltungen bei der VR-Bank Vilsbiburg. Direktor Anton Schaumeier begrüßte die Kunden in der VR-Bank und führte auch gleich in das Thema ein.

 

Die Abgeltungssteuer ist keine deutsche Erfindung, sondern solle den Finanzplatz Deutschland attraktiver und wettbewerbsfähiger machen, so Schaumeier. Ab dem 1. Januar 2009 gilt die Abgeltungssteuer z. B. für Zinserträge, Dividendenerträge, Erträgen aus Anteilen an Investmentfonds, Kursgewinne aus verschiedenen Anlagen und Erträge aus Bausparverträgen. Weiter erläuterte Schaumeier wie die Erhebung der Abgeltungssteuer durchgeführt wird, und was unter dem allgemeinen Verlusttopf und den Verlusttopf Aktien zu verstehen ist. Anhand eines Beispiels erklärte Direktor Schaumeier die Berechnung der Abgeltungssteuer. So sind neben der reinen Abgeltungssteuer von 25%, zusätzlich der Solidaritätszuschlag von 5,5% aus der Abgeltungssteuer und eine eventuell anfallende Kirchensteuer zu entrichten. Die Summen des Freistellungsauftrages bleiben auch ab dem Jahr 2009 bestehen. Der Name wird jedoch auf Sparer-Pauschbetrag geändert. Mit dem Fazit „Jetzt über die Abgeltungssteuer informieren und entsprechend handeln“, gab Anton Schaumeier das Wort an den Leiter der Abteilung Vermögende Privatkunden, Hans Brauner, weiter.

 

Anlageberater Hans Brauner informierte anschließend die Versammlungsteilnehmer, wie sich die Abgeltungssteuer auf die unterschiedlichen Kapitalerträge auswirkt. Selbstverständlich hatte der Anlagespezialist auch einige Produkte parat. So stellte Johann Brauner beispielsweise bestimmte Investmentzertifikate, geschlossene Fonds in Immobilien und Schiffen, sowie niedrigverzinsliche Anleihen vor. Sein Referat rundete Hans Brauner mit Hinweisen zur dringend notwendigen privaten Zukunftsvorsorge mittels Riester-Rente ab.

 

Die neue Abgeltungssteuer bringt für die Anleger Vor- und Nachteile. Anleger mit einem hohen Steuersatz werden profitieren. „Steuern vermeiden“ ist kein Anlagemotto, vielmehr hat die persönliche Finanzplanung Priorität. Hierzu ist das persönliche Gespräch mit dem Kundenberater der Bank unerlässlich, so die Schlussworte von Hans Brauner.