22.06.2007 VZ:Nutzen der VR-Bank Vilsbiburg bei Gebietsversammlung herausgestellt

Erfreuliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2006.

Die VR-Bank Vilsbiburg konnte bei ihrer Gebietsversammlung für die Hauptstelle der Bank und die Geschäftsstelle in Schachten in der Vilstalhalle auf eine solide und erfreuliche Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr zurückblicken. Dies war dem Geschäftsbericht, vorgetragen von Direktor Richard Erhardsberger, zu entnehmen. Die Versammlung wurde vom Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Kirchner eröffnet und geleitet.


Nach der Begrüßung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Kirchner, berichtete Direktor Richard Erhardsberger detailliert über das Geschäftsjahr 2006 der VR-Bank Vilsbiburg. „An dem Tag, an dem die Manager vergessen, dass eine Unternehmung nicht weiter bestehen kann, wenn die Gesellschaft ihre Nützlichkeit nicht mehr empfindet oder ihr Gebaren als unmoralisch betrachtet, wird die Unternehmung zu sterben beginnen“. Diese Aussage vom ehemaligen Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen, stellte Richard Erhardsberger an den Beginn seiner Ausführungen.

Anhand von sechs Beispielen unterstrich Direktor Erhardsberger die Nützlichkeit der VR-Bank Vilsbiburg. Dies war erstens die Nützlichkeit als Arbeitgeber.

150 Mitarbeiter sind bei der Bank beschäftigt. Als zweiter Punkt wurde der Ausbildungsbetrieb aufgeführt. Durchschnittlich werden 12 junge Menschen bei der Bank ausgebildet. Den Wirtschaftsfaktor fügte der Redner als dritten Punkt an. Im Schnitt der letzten 5 Jahre wurden jährlich 670 000 Euro investiert. Die Aufträge werden hierbei grundsätzlich an die eigenen Kunden sowie an Firmen in der Region vergeben. An vierter Stelle der Nützlichkeitsskala wurde die VR-Bank Vilsbiburg als Steuerzahler aufgeführt. An die Gemeinden ihres Geschäftsgebietes zahlt die Bank für das Geschäftsjahr 2006 insgesamt 374 000 Euro an Gewerbesteuer. Der fünfte Beweis der Nützlichkeit ist die Kundennähe der Bank. Die VR-Bank Vilsbiburg unterhält in ihrem Geschäftsgebiet 10 Bankstellen. Im Landkreis Landshut unterhalten alle hier ansässigen Genossenschaftsbanken insgesamt 57 Geschäftsstellen. Der sechste Punkt, das gesellschaftliche Engagement der Bank, rundete die Beweiskette ab. Mit rund

20 000 Euro an Spenden unterstützt die Bank die Vereine und gemeinnützigen Institutionen in ihrem Geschäftsgebiet.


Im zweiten Teil seines Berichtes ging Vorstandsvorsitzender Erhardsberger auf die Zahlen des Jahresabschlusses der VR-Bank Vilsbiburg ein Die Vilsbiburger Zeitung berichtete hierüber bereits).


Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Klaus Kirchner, informierte beim nächsten Tagesordnungspunkt über die Tätigkeit des Aufsichtsorgans. Der Aufsichtsrat, so Klaus Kirchner, hat während des Berichtsjahres 2006 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben in vollem Umfang wahrgenommen.


Von Abteilungsleiter Johann Brauner wurden die Mitglieder beim nächsten Tagesordnungspunkt über die zwischenzeitlich vom Bundestag beschlossene neue

Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge ab dem Jahr 2009 informiert.

Die Banken werden auf Kapitalerträge die den Sparerfreibetrag von 801 Euro pro Person übersteigen, die Abgeltungssteuer von 25% zuzüglich Solidaritätszuschlag an das Finanzamt abführen. Außerdem nehmen die Kreditinstitute die Verrechnung von Gewinnen und Verlusten aus Kapitalanlagegeschäften vor. Anlageberater Hans Brauner informierte anschließend die Versammlungsteilnehmer, wie sich die Abgeltungssteuer auf die unterschiedlichen Kapitalerträge auswirkt. Bei Zinserträgen die der Anleger erhält, und sein persönlicher Steuersatz heute über 25 Prozent liegt, ist die Abgeltungssteuer von Vorteil. Diese Anleger zahlen zukünftig weniger Steuern als bisher.


Bei Dividendenerträgen endet mit der Einführung der neuen Abgeltungssteuer das Halbeinkünfteverfahren. Der niedrigere Steuersatz muss also nicht nur auf den halben, sondern den ganzen ausgeschütteten Gewinn bezahlt werden. Eine gravierende Änderung, so Brauner, ist auch bei künftigen Kursgewinnen eingetreten. Für alle Aktien, die bis zum 31. Dezember 2008 gekauft werden, gelten jedoch noch die heutigen Steuerregeln.

Selbstverständlich hatte der Anlagespezialist auch einige Produkte parat, wie auf die kommende Abgeltungssteuer aus Anlegersicht reagiert werden kann. So stellte Johann Brauner beispielsweise bestimmte Investmentzertifikate sowie niedrigverzinsliche Anleihen vor.


Eine besondere Ehrung konnten anschließend die Direktoren der Bank vornehmen. Im Jahr 1957, also vor 50 Jahren, sind der Bank 7 Mitglieder beigetreten die auch heute noch Teilhaber der VR-Bank Vilsbiburg sind. Verbunden mit den besten Glückwünschen und für die langjährige Treue zur Bank, wurde ihnen von den Vorständen eine Urkunde sowie ein Geschenk überreicht.